Tigernüsse
November 3rd, 2009 von
admin
Tigernüsse, auch Erdmandeln genannt, zählen in der Botanik zu den Riedgrasgewächsen. Die ausdauernde Staude mit seinen unterirdischen Ausläufern wurde von den Arabern nach Südeuropa gebracht. Heute ist sie gerade in Nordafrika und Spanien wegen des nuss- und mandelartigen Geschmacks sehr verbreitet und wird sogar in kleinem Umfang kultiviert. Sie Früchte sind nur eichelgroß und besitzen eine braune, runzelige Haut.
In Valencia wird die Tigernuss im Landkreis „l`Horta Nord“ angebaut. Hier wird aus ihr auch das Getränk Horchata hergestellt. Die Gegend ist mit ihrem Mittelmeerklima und dem sandigen Boden ideal zum Gedeihen der Tigernüsse. Erntezeit der Knolle ist in dieser Region von Oktober bis Dezember. Nach der Ernte werden die Früchte in spezilen Kammern getrocknet.
Die immer größer werdende Nachfrage führte dazu, dass in Afrika organisch-biologische Tigernüsse angebaut werden.
Bestandteile und Wirkung:
Die Tigergnuss ist gereinigt, luftgetrocknet und vermahlen ein Lebensmittel purer Natur. Sie besitzt neben dem natursüßen leckeren Geschmack auch viele lebenswichtige Nährstoffe. So sind viele Ballaststoffe, Mineralstoffe sowie pflanzliche leicht verdauliche Eiweiße vorhanden. Hinzu kommen Spurenelemente wie Biotin, Zink und Eisen. Der hohe Anteil an ungesättigten Fettsären wirkt zusätzlich herzschützend. Der Vitamin E Anteil hingegen zellschützend.
Ein täglicher Verzehr von 2 Esslöffeln der Tigernuss wirkt gegen Verstopfung und fördet die Darmfunktion. Zudem wird der Cholesterinspiegel aufgrund des Vitamin E Anteils positiv beeinflusst.
Für Menschen, die eine Unverträglichkeit gegenüber Vollkorn-Produkten aufweisen, ist die Tigernuss meist eine willkommene Alternative. Ebenso ist es bei Nussallergikern, da die Tigernuss meist keine Beschwerden hervorruft. Und auch Diabetiker könne sich über die leckere zuckersenkende Tigernuss freuen.
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